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22/09 2009

Studie der Universität Regensburg beweist Wirksamkeit der Fettweg-Spritze

(dpa 22.09.09) Ärzte und Pharmazeuten der Universität Regensburg haben an Fettzellen von Mäusen und Menschen die Wirkung der einzelnen Substanzen geprüft, die bei der Injektions-Lipolyse (Fettweg-Spritze) eingesetzt werden. Die Regensburger Forscher haben ihre Ergebnisse in der renommierten amerikanischen Zeitschrift „Plastic and Reconstructive Surgery Journal“ veröffentlicht.

Unter anderem wurde untersucht, ob nach Applikation der Substanzen eine Wirkung eintritt und ob die Fettzellen nur entleert (Abbau des Fettes bei intakten Zellen) oder zerstört werden. In ihrer Studie haben die Regensburger Forscher nun erstmalig wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine Zerstörung der Fettzell - Membran stattfindet. Die Zerstörung der Fettzellen bewirkt, dass diese sich nicht wieder auffüllen können und so ein langfristiges, nachhaltiges Ergebnis eintritt. Am wirkungsvollsten hat sich die Kombination der beiden Wirkstoffe Phosphatidylcholin (Sojalezithin) und Desoxycholsäure (Gallensäure) erwiesen. Wichtig für einen Behandlungserfolg, so betont der Leiter des Projekts, Privatdozent Dr. Lukas Prantl, sei die richtige Dosierung sowie eine gute Ausbildung der behandelnden Ärzte. In ihrer Einschätzung kommen die Forscher zu dem Fazit, dass die Injektions-Lipolyse als ein effektives Werkzeug zur Reduzierung von Fettpolstern angesehen werden kann. Für eine sichere Anwendung am Patienten sind Multicenterstudien mit umfangreicher Dokumentation sämtlicher Nebenwirkungen, wie sie bereits durch das Netzwerk-Lipolyse angelaufen sind, erforderlich.

Titel der Publikation:
In Vitro Studies Investigating the Effect of Subcutaneous Phosphatidylcholine Injections in the 3T3-L1 Adipocyte Model: Lipolysis or Lipid Dissolution?
Klein, Silvan M.; Schreml, Stephan; Nerlich, Michael; Prantl, Lukas
Plastic and Reconstructive Surgery. 124(2):419-427, August 2009.

Conclusions:
„According to published clinical trials, the subcutaneous injection of phosphatidylcholine formulations appears to be an effective tool with which to reduce subcutaneous fatty tissue...Therefore, physicians should be well trained and cautious when injecting these substances. “

23/04 2009

Madame 04 - 2009

Anmerkung:

Die Autorin gibt Behandlungsintervalle von 2 Wochen an. Nach wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen des NETZWERK's ist dieser Intervall jedoch nicht empfehlenswert. Die Autorin referiert die alte "brasilianische" Methode. Im NETZWERK-Lipolyse wird alle 8 Wochen im Intervall behandelt. Dies ist sicherer und bringt bessere Effekte.




15/04 2009

Ökotest Ratgeber Kosmetik und Wellness April 2009

Der Artikel im Ratgeber hat 6 Seiten. Wir geben hier nur die 1. Seite und den Teil über die Injektions-Lipolyse wieder.

2 Anmerkungen zum Inhalt:

1. Sojalezithin ist in keinem Fall allergisch, da es keinerlei Proteine enthält. Patienten, die allergisch auf die Therapie reagieren, sind in der Regel allergisch auf den Benzylalkohol. Bislang konnten wir keine starken allergischen Reaktionen feststellen, lediglich bei sehr wenigen Patienten eine 2 Stunden andauernde Rötung, die nicht hervorgerufen wurde durch die Behandlung, sondern als geringe allergische Reaktion eingestuft wird. Sojaallergiker können sich also problemlos behandeln lassen.

2. Dauerhafte Verhärtungen im Gewebe sind bei den von uns gesammelten ca. 100.000 Behandlungen nicht aufgetreten. Es kann vorkommen, dass ein ungeübter Arzt zu tief injiziert, so dass sich ein sehr tief liegender Bluterguss unterhalb der Faszie bildet, der erst nach ca. 3 Monaten aufgelöst ist. Ich kann allerdings nur berichten über Behandlungen, die unsere Mitglieder nach unseren standardisierten Protokollen durchführen.

Dirk Brandl
Sprecher NETZWERK-Lipolyse




13/03 2009

OBEN DÜNN, UNTEN DICK

341. Leserbriefe für Krone der Schönheit (Kronenzeitung), am Donnerstag, 12.3. 2009

Frage von Fr. L.M. aus Traiskirchen

In meiner Familie haben die Frauen einen kleinen Busen, schmale Schultern, eine sehr schöne Taille, aber ab der Hüfte werden wir unförmig, ich besonders. Meine Oberschenkel sind viel zu dick, ich habe Oberteil Größe 34-36 und Hosengröße 42-44. Für eine Absaugung war ich zu feig, so habe ich die Fettwegspritze bekommen, die aber nicht geholfen hat. War der Arzt daran schuld ? Ich war sein „zweite Fall“, oder wirkt die Spritze (bitte erklären sie mir genau, wie sie funktioniert) bei mir nicht?

Dr. Doris Grablowitz

Bei der Fettwegspritze oder Injektionslipolyse (IL) wird ein aus Sojabohnen gewonnenes Material, nämlich Phosphatidylcholin, mit dünnsten Nadeln in einer Grundmischung direkt in das Fettdepot gespritzt. Dort breitet es sich gleichmäßig aus und löst die Haut der Fettzelle auf. Es entstehen winzige Fetttröpfchen, die gespalten, zur Leber transportiert werden und dort, genau wie die mit der Nahrung aufgenommenen Fette, verstoffwechselt werden. Seit 2003 gibt es im europäischen Raum das „Netzwerk Lipolyse“, das Ärzte aus über 20 Ländern vereint, und mit standardisierten, immer auf den neuesten Stand gebrachten Behandlungsprogrammen sowohl Ärzten als auch Patienten Sicherheit vermittelt und gleichmäßig gute Ergebnisse garantiert. Für die IL spricht: Sie ist ohne örtliche Betäubung durchführbar, der reduzierte Umfang der behandelten Region ist messbar, ein Verband ist nicht notwendig, der Patient kann seinen gewohnten Tätigkeiten sofort wieder nachgehen. Gegen die IL spricht: Sie ist nur für kleine umschriebene Fettareale gedacht, für wirklich große Bereiche, wie Reiterhose samt Hüfte und Oberschenkel, ist die Fettabsaugung weiterhin die Methode der ersten Wahl.

 

11/02 2009

Neueste Publikationen: DERMAforum Februar 2009 und Spa World

DERMAforum: Artikel von Dr. Markus Steinert






23/01 2009

SPA WORLD 1/2009






21/08 2008

Entspannen und trotzdem schlanker werden


Das Resort Guglwald hat die "Fett-weg-Spritze" in sein Programm aufgenommen.

DiePresse.com, 19.08.2008

Die Lipolyse, oder im Volksmund besser als "Fett-weg-Spritze" bekannt, wird neuerdings für die Gäste des Bio-Life Resorts Guglwald angeboten. Diese ästhetische, nicht-operative Maßnahme lässt sich im Rahmen des Aufenthalts durchführen. Eine Behandlung an Bauch und Oberschenkel würde dabei auf ca. 450 Euro, eine kleinere Behandlung, beispielsweise an Doppelkinn und Hängbäckchen, würde auf ca. 250 Euro kommen.

"Die Injektionslipolyse wird vorwiegend an Stellen angewandt, wo trotz gesunder Ernährung und Sport kleinere lokale Fettansammlungen einfach nicht in den Griff zu bekommen sind. Vor allem am Bauch, an den Hüften, am Becken (Reiterhosen), aber auch an den Oberarmen und im Gesicht bei Doppelkinn und Hängebäckchen wir die Injektionslipolyse mit großem Erfolg eingesetzt", so MR Dr. Hasengschwandtner, seinesgleichen medizinischer und wissenschaftlicher Direktor des Netzwerk-Lipolyse und Vorsitzender des Medical und Scientific Advisory Boards.

 

07/06 2008

Instyle Juni 2008




03/03 2008

Kronenzeitung Österreich




Da fliegt mir glatt der Hut hoch!
Warum die Fettweg-Spritze nicht auf den Müll gehört.

Kommentar von Dirk Brandl, Sprecher NETZWERK-Lipolyse

In der Kronenzeitung Bunt vom Sonntag, 2. März 2008 war wiederum ein negativer Artikel zur Fettweg-Spritze zu lesen, den wir hier veröffentlichen. Wir veröffentlichen ja hier auf diesen Seiten nicht nur positive Artikel, diesen jedoch wollen wir nur mit einem Kommentar veröffentlichen, denn er strotzt vor Oberflächlichkeiten und Unterstellungen.

1. Totschlagargument: Keine Zulassung!

Richtig ist, dass es sich bei der Fettweg-Spritze um einen so genannten Off-Label Use handelt, also den Gebrauch eines Medikamentes für eine Indikation, für die keine Zulassung besteht. Mit diesem scheinbar so seriösen Argument lässt sich wegen der begründeten Angst von Patienten, als Versuchskaninchen für wild gewordene Ärzte herhalten zu müssen, sehr geschickt spielen. Nur soviel zum Thema Off-Label Use: Der Einsatz von Medikamenten für andere Indikationen ist in der Medizin ein gängiges und übliches Verfahren, beispielsweise in der Krebstherapie, aber auch sogar bei der Behandlung von Kindern. In der Ästhetik ist bis heute die Behandlung mit Botox ein Off-Label Use. Zwar wurde Botox vor einiger Zeit in den USA von der dortigen Gesundheitsbehörde FDA für eine einzelne ästhetische Anwendung zugelassen - die Behandlung der Glabella Falte bei Patientinnen, die älter als 50 Jahre sind und unter psychischen Problemen leiden. Die große Mehrheit aller ästhetischen Botoxbehandlungen unterliegt jedoch nach wie vor dem Off-Label Use. In 2006 wurden allein von Mitgliedern der ASAPS (Gesellschaft der plastischen Chirurgen) in den USA 3 181 592 Botoxbehandlungen im Off-Label Use durchgeführt.

Deshalb haben wir im NETZWERK-Lipolyse an einer umfangreichen Datensammlung zum Thema der Sicherheit der Therapie gearbeitet. Mehr als 1000 anwendende Ärzte weltweit geben an uns ihre anonymisierten Behandlungsdaten weiter. Im Augenblick wird wieder eine Befragung unserer Mitglieder durchgeführt und wir rechnen mit mehr als 120.000 Behandlungsdaten.

2. Totschlagargument: Nicht wissenschaftlich abgesichert!

Bei diesem Argument wird sehr gern die objektive Wissenschaft ins Spiel gebracht, in Österreich haben sich als Gegner der Lipolyse Frau Prof. Kopera, Graz und Frau Prof. Schuller-Petrovich, Wien, geoutet, die beide mit so genannten „Studien“ in der Boulevardpresse hausieren gehen, ohne dass diese Studien veröffentlicht wurden und somit der wissenschaftlichen Gemeinde zu ernsthafter Auseinandersetzung zur Verfügung stünden. In diesem Artikel wird mehr von einer Arbeitsgruppe geredet, die „Studie“ bleibt außen vor. Wir sind gespannt darauf, wann und wo diese „Studien“ veröffentlicht werden außer auf dem Boulevard und werden uns dann mit ihnen näher beschäftigen.

3. Totschlagargument: Die brasilianische Schweine Studie!

Diese Studie besteht nach wie vor aus nicht mehr als aus einem so genannten Poster, welches auf einem Kongress vorgestellt wurde. Wir haben dieses Poster übrigens auf unserer Homepage veröffentlicht, obwohl wir an seiner Seriosität nicht geringe Zweifel haben. Wenn schon arme Schweine sterben, wie ergeht es dann den behandelten Menschen? Nun, unsere Patienten leben alle noch. Die Schweine wurden mit hohen Dosierungen in ganz kurzen Abständen von 1 Woche behandelt mit einer Mixtur, die allem Anschein nach einen sehr hohen Anteil an Benzylalkohol enthalten hat. Schweine, dies sollte auch gesagt werden, verfügen über kein Enzym, welches den Alkohol abbaut.

Im NETZWERK gibt es auch Komplikationen, allerdings sollte man Fairerweise den prozentualen Anteil an der Gesamtzahl der Behandlungen nennen, und der liegt im NETZWERK bei 0,0175%, in absoluten Zahlen ausgedrückt sind 6 Nekrosen bekannt geworden, die alle von uns untersucht wurden und zur Veränderung unseres Behandlungsprotokolls geführt haben. Des Weiteren wurden 2 Behandlungen dokumentiert, die durch falsche oder zu tiefe Injektionen entstanden sind und deshalb lang andauernde Schmerzen bei den Patienten hervorgerufen haben, nicht wegen der injizierten Substanz, sondern weil die Injektionsnadel einen Nerv tangiert hat. 1 Patientin wurde 3 Wochen nach der Behandlung mit einer Vaskulitis beobachtet und 1 Patient wurde vor oder nach der Injektion nicht sorgfältig genug desinfiziert, was zu einer Entzündung geführt hat, die bei jeder Injektion auftreten kann.

Ich möchte an dieser Stelle keineswegs die Fettabsaugung verteufeln oder diskreditieren. Im NETZWERK sind viele Ärzte Mitglieder, die beides, Injektions-Lipolyse und Fettabsaugung, durchführen. Wir sollten nur die Wahrheit auch nicht verschweigen: Wenn die Autorin des Artikels die Fettabsaugung als die sanfteste Methode bezeichnet, scheint sie die neusten Zahlen zu Komplikationen und Nebenwirkungen der Fettabsaugung nicht zu kennen. Ich möchte diese hier nicht nochmals wiederholen und das Horrorbild von Komplikationen mit Todesfolge hervorrufen. Jeder kann sich über die wissenschaftliche Komplikationsforschung ein eigenes Bild zur Gefahr bei Fettabsaugungen machen. Jedem jedoch, der bei gesundem Menschenverstand ist, sollte klar sein, dass eine Fettabsaugung eine operative, invasive Methode ist, die auch bei dem bestausgebildeten Arzt manchmal Komplikationen hervorrufen kann. Jeder Fettabsauger, der das Gegenteil behauptet, handelt nicht seriös.

4. Totschlagargument: Es wird nicht nur Fett zerstört, sondern Muskeln und Nerven!

Nun, gehen wir auch diesem Argument ein wenig auf den Grund. Im Medikament Lipostabil sind 2 Substanzen enthalten, das Phosphatidylcholin (PPC), ein Lecithin, und die Desoxycholsäure (DC), eine Gallensäure. Die Gallensäure allein kann sehr wohl jede Zelle angreifen, in Kombination mit PPC allerdings verändert sie ihre Wirkung und ist sehr viel weniger aggressiv, so zumindest die wissenschaftlichen Untersuchungen der Universität Regensburg. Uns sind bislang keine Fälle von Muskel - oder Nervengewebsschädigungen bekannt geworden, und obwohl Selbstversuche bei Ärzten nicht sehr angesehen sind, sei hier erwähnt, dass mehrere unserer Mitglieder sich Lipostabil in Muskelgewebe injiziert haben, ohne dass Schäden entstanden sind.

Wissenschaftlich scheint dieses Argument nur schwer haltbar. Alle Ärzte und Wissenschaftler, die die essentiellen Phopholipide untersucht haben – es liegen mittlerweile mehr als 1000 wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema vor – berichten übereinstimmend von keinen Nebenwirkungen, die Lecithine erzeugen, auch in Langzeitversuchen wurden keine Nebenwirkungen nachgewiesen.

Natürlich verstehen wir, dass auch für die Kronenzeitung bad News good News sind und deshalb viel lieber auf die Injektions-Lipolyse eingeschlagen wird als sich mit ihr ernsthaft auseinander zu setzen. Nach mittlerweile 3 sehr negativen Artikeln in der Krone ohne Beteiligung von Lipolysespezialisten möchten wir Objektivität einfordern und auch die Krone bitten, sich einmal ein wenig ernsthafter und unvoreingenommener mit diesem Thema zu beschäftigen und die Leser nicht einseitig zu beraten.

 

 

19/09 2007

B-Young, Dr. Leila Frohn, September 2007










27/07 2007

Artikel Frauenarzt, Dr. Franz-Werner Olbertz




10/07 2007

Bericht RTL Explosiv


RTL Homepage, Bericht über Fettweg-Spritze mit Netzwerk Mitglied Dr. Reinhard Gansel

 

Die neuesten Mittel gegen Fettpölsterchen

Die Kosmetikindustrie bietet unzählige Schlankheitsmittel an. Inhaltsstoffe wie Koffein, Carnitin oder Algen sollen die Pfunde schmelzen lassen. Doch sie versprechen meist mehr, als sie halten können. Drei Damen versuchen vier Wochen lang ihre Körper zu formen, ohne Sport und Diät, dafür mit Pflaster, Seife und Spritze.

Obwohl Antje Jänsch sich gesund ernährt, viel Wasser trinkt und Sport treibt, bekommt sie ihre Speckrollen einfach nicht weg. Das Fett-weg-Pflaster soll Abhilfe schaffen. Einfach aufkleben, nach 24 Stunden wechseln und nach 28 Tagen sollen Cellulite und Fettgewebe deutlich reduziert sein, bis zu 4 Kilo. Hautarzt Dr. Reinhard Gansel aus Essen ist skeptisch, ob ein Produkt auf Koffeinbasis wirkt. Eins ist sicher: zuviel Koffein kann Schlafstörungen verursachen.

Sanja Jeftic hat schon alles versucht, um ihr Hüftgold zu verlieren. Die 18-Jährige hat gefastet, trainiert, auch ein paar Pfunde verloren. Der Seitenspeck blieb auch bei ihr. Die Lästereien über ihre nicht vorhandene Taille nerven sie ganz schön. Ihre Hoffnung: die Fett-weg-Spritze. Sie ist als Injektion in Deutschland nicht zugelassen, der Patient muss eine spezielle Einverständniserklärung unterschreiben. Denn Langzeitstudien gibt es noch nicht, gespritzt wird auf eigenes Risiko. Doch Vorsicht: Wer eine Sojaallergie hat, darf sich die Spritze auf gar keinen Fall setze lassen. 3 Anwendungen sind notwendig, kosten 950 Euro. Dafür soll das Fett auch dauerhaft verschwinden.

Ute Teubner hat eigentlich Idealmaße. Bei 1,70 Meter Körpergröße wiegt sie gerade mal 54 Kilogramm. Hier sucht man nach der Fettschicht, angeblich macht ihr eine kleine Cellulite zu schaffen. Mit der Fett-weg-Seife aus dem Internet will sie dagegen angehen. Ein Waschmittel, was angeblich Wunder bewirken soll.

Nach 4 Wochen ziehen die drei Probandinnen ihr Fazit. Sie haben keine Diät gemacht und auch keinen Sport. Nur Pflaster, Spritze und Seife sollten beim Abnehmen helfen. Das Ergebnis beim Fett-weg-Pflaster: Antje Jänsch ist begeistert, ihre Figur hat sich gestrafft. Und das ohne Anstrengung. Sanja Jeftic hat mit der Fett-weg-Spritze nur 1 Kilo abgenommen, dafür aber den Hüftumfang um 6 cm und den Bauchumfang um 5 cm reduziert. Auch sie ist trotz des hohen Preises zufrieden. Mit der Fett-weg-Seife dagegen geht gar nichts weg. Man kann sich natürlich damit waschen und säubern, aber die Dellen am Po sind bei Ute Teubner noch da, wo sie vor 4 Wochen auch noch waren.

Abnehmen ohne Anstrengung scheint nur bedingt möglich zu sein. Wer einige Kilos mehr runter kriegen will, kommt dann wohl um Sport und Fitness nicht vorbei. Dann klappt es vielleicht auch wieder mit der Lieblingshose.

NETZWERK-Mitglied Dr. Klaus Hoffmann, Ruhruniversität Bochum, Artikelserie in der WAZ



Frau im Spiegel, Nr.1/2007



Stern, Nr 41/2006



Bild



Beautiful 2/2006



Absolut Beautiful



Dermaforum, Oktober 2006




TOP Magazin Aachen, Nr. 1/2006



DER MONAT


Monatszeitung für Wirtschaft, Karriere, Reise und Gesundheit

April/Mai 06, GESUNDHEIT/Anzeigen & PR

 

Fett weg mit einer Spritze?

Erfolg nach nur 2 bis 4 Behandlungen sichtbar

 

Weg mit dem Winterspeck

- auf die sichere Art. Wahre Schönheit kommt von innen. Diese Weisheit wird gern auch als Ausrede zum Genießen und Schlemmen benutzt. Gerade im Winter steigt das Bedürfnis nach kalorienreicher Kost. Doch sobald es Sommer wird, der Hosenbund zwickt und neue Fettpölsterchen nicht zu übersehen sind, möchte man diese lieber heute als morgen loswerden. Dann stehen Diäten und gezielter Sport hoch im Kurs um bis zum Badeurlaub die Bikini-Figur zu bekommen. Und wenn das nicht weiterhilft, beginnen viele Betroffene, sich für die Möglichkeiten der Injektions-Lipolyse, besser bekannt als "Fett-weg-Spritze",zu interessieren. Diese Methode soll dauerhaft Fettareale abbauen und dem natürlichen Stoffwechselprozess zuführen.

 

Schon seit einigen Jahren gewinnt das Thema Fettreduktion im Rahmen ästhetischer Behandlungen zunehmend an Bedeutung. Bislang stellte allerdingsdie Liposuction (Fettabsaugung) die einzige Möglichkeit dar, gezielt Fettreserven und -polster zu beseitigen.

 

Mit der Injektions-Lipolyse gibt es nun eine einfache, ästhetische Therapieform, mit der sich die betroffenen Problemzonen gezielt und dauerhaft behandeln lassen. Bei dieser -im Gegensatz zur Liposuction - nichtoperativen, minimal-invasiven Methode wird mittels feinster Nadeln das aus der Sojabohne gewonnen Naturpräparat Phosphatidylcholin (PPC) direkt in die betroffenen Fettareale injiziert. Phosphatidylcholin wird auch als Leberschutzpräparat und zur Behandlung von Fettembolien eingesetzt und ist im menschlichen Körper in jeder Fettzelle vorhanden. In dem behandelten Bereich wird durch die Injektion eine Enzymkaskade ausgelöst, die die Fettzellen dauerhaft zerstört und über den Stoffwechselkreislauf abbaut.

Gerade bei kleineren Arealen, im Gesicht und Hals ist die Injektions-Lipolyse damit eine wirkungsvolle, schonende Alternative zur Fettabsaugung. Sie kann aber auch sehr gut eine Liposuction in Kombination ergänzen. Darüber hinaus führt die Behandlung zusätzlich zu einer Straffung der umgebenden Hautstellen, so dass auch gute Ergebnisse bei der Behandlung von Cellulite erzielt werden. Erfolg ist nach nur 2 bis 4 Behandlungen sichtbar.

 

Doch vor einer übereilten Entscheidung sollte eine seriöse Beratung über die korrekte Anwendung der Behandlungsmethode sowie die individuellen Behandlungsmöglichkeiten des Patienten stehen. Darauf weist das NETZWERKLipolyse hin, das unter www.injektions-lipolyse.de ein einzigartiges Onlineangebot entwickelt hat. Betroffene und Interessierte finden hier tagesaktuelle und ausführliche Informationen und Erklärungen zu den wichtigsten Therapiestandards. Damit engagiert sich das Netzwerk, ein Zusammenschluss von mehr als 580 Ärzten weltweit, für höchstmögliche Patientensicherheit. Ziel ist die ausführliche Aufklärung der Patienten im Vorfeld der Behandlung. Ungeliebte Fettpölsterchen im Gesicht, an Bauch und Beinen einfach mit einer Spritze beseitigen - diese Wunschvorstellung wurde mithilfe der 1995 entwickelten Injektions-Lipolyse Wirklichkeit. Seitdem hat sich die so genannte Fett-Weg-Spritze rasant weiterentwickelt und bietet Patienten bei fachgerechter Anwendung durch zertifizierte Ärzte eine wirkungsvolle, sichere und schonende Behandlungsmöglichkeit. Dr. med. Kai Rezai, Hautarzt aus Münster (www.hautarzt-muenster.de) ist seit dem Gründungsjahr 2004 Mitglied des deutschen Netzwerk-Lipolyse sowie seit 2006 Mitglied der Internationalen Gesellschaft fürLipolyse und wendet die Methode seit Jahren erfolgreich an.

Österreichische Nachrichten

21.12.05

Von Peter Hirsch

 

Stichgenau im Schlankheitstrend

 

Als Ende 2002 Franz Hasengschwandtner in Bad Leonfelden als erster Mediziner in Österreich die „Fettweg-Spritze“ anwendete, war die Kritik fast einhellig. Riskant, nicht ausgereift. Jetzt bieten immer mehr Ärzte diese Methode an.

Von Peter Hirsch

 

Die Liste wird Woche für Woche länger: Dutzende Allgemeinmediziner, Chirurgen, Hautärzte, sogar Gynäkologen und ein Zahnarzt haben dieses „stichgenau“ im Schlankheitstrend liegende gute Geschäft für sich entdeckt. Sie sagen, sie hätten abgewartet, bis Studien beweisen, dass es nicht riskant sei, wenn Fett verflüssigt und über Lymphe, Leber und Galle ausgeschieden werde.

Ist die Unbedenklichkeit wirklich bewiesen?

„Ja“, sagen zum Beispiel Franz Hasengschwandtner, Präsident der österreichischen Gesellschaft für Lipolyse, und der ebenfalls mit dieser Methode erfahrene Linzer Hautarzt Reinhard Höfner.

„Nein“, sagen immer noch einige Experten, zum Beispiel Manfred Frey, Leiter der Abteilung Plastische Chirurgie an der Universitätsklinik Wien. Es gebe nicht abschätzbare Gefahren und keine Langzeitstudien.

Tatsache ist: Weil die Methode erst vor wenigen Jahren in Brasilien entdeckt wurde, kann es keine Langzeitstudien über dauerhafte Erfolge und mögliche, nach Jahren auftretende Nebenwirkungen geben. Tatsache ist auch: Der Wirkstoff Lipostabil wird zwar seit Jahrzehnten in die Venen gespritzt, um Fettembolien aufzulösen, die Injektion ins Fettgewebe ist nach wie vor offiziell nicht zugelassen.

Ärzte, die Patienten Fettwegspritzen anbieten, sind trotzdem überzeugt, dieses Risiko tragen und ihren Patienten zumuten zu können: Weil trotz hunderttausender Behandlungen weltweit bisher kein Fall von schwer wiegenden Nebenwirkungen bekannt wurde.

 

Erfahrung ist wichtig

Allerdings kann es vorkommen, dass ein in dieser Methode ungeübter Arzt zu viel Fett „wegspritzt“. Dann können hässliche Dellen entstehen. „Das kann man aber nahezu ausschließen, wenn richtig dosiert wird und ein erfahrener Arzt die optimale Injektionstechnik anwendet“, sagen Höfner und Hasengschwandtner.

Eine Untersuchung an 50 Frauen, durchgeführt von Prof. Johannes Huber (Universitätsklinik Wien) ergab zwar in keinem Fall unerwünschte Nebenwirkungen der Injektions-Lipolyse, aber bei 30 Prozent der Patientinnen wurde keine oder zumindest keine befriedigende Wirkung erzielt. Huber meint, die Wirkung könnte vom Hormonstatus abhängig sein.

Hasengschwandtner, Kurarzt in Bad Leonfelden, der bei rund 2000 Patientinnen und Patienten Fett „weggespritzt“ hat, verweist auf seine weit bessere Erfolgsstatistik von über 95 Prozent. Diese Erfolgsrate habe nicht nur er, sondern auch andere mit dieser Methode erfahrene Ärztinnen und Ärzte. „Wichtig ist, dass ein neues, weiter entwickeltes Injektionsverfahren angewendet, und dass der Wirkstoff ausreichend hoch dosiert wird.“

Ob Hormone die Wirkung wirklich beeinflussen, werde derzeit von 140 Ärzten in aller Welt untersucht, die dem „Netzwerk Lipolyse“ angehören, sagt Hasengschwandtner.

Höfner versichert, er habe bisher nicht erlebt, dass die Fettweg-Spritze nicht wirke. Und er ist überzeugt, einen „Trick“ gefunden zu haben, der die Wirkung optimiert: „Nach der Injektion behandle ich mit Ultraschall.“ Dadurch verteile sich der Wirkstoff besser und gleichmäßiger.

 

Lipolyse

Bei großen Fettpolstern ist die belastende und teure Fettabsaugung Methode der Wahl. Bei kleineren Fettdepots (Hals, Gesicht, Hüfte, Knie, Oberschenkel, Oberarme, Gesäß, eventuell Bauch) reicht oft schonende und relativ billige Fettweg-Spritze. Meist sind mindestens zwei Behandlungen notwendig, Kosten jeweils 250 bis 350 Euro.

 

07/11 2005

Medizin Nachrichten bei babywunder.de. Information und Kostenloses für werdende Eltern und Familien

07.11.2005

Kategorie: Gesundheit/Medizin

 

NETZWERK-Lipolyse schützt Patienten

 

07.11.2005 - 10:53 Uhr, NETZWERK-Lipolyse [Pressemappe]

Münster (ots) - Wenn der Fachbegriff Injektions-Lipolyse auch nicht jedem bekannt ist, die Fett-weg-Spritze kennt fast jeder. Doch die wenigsten wissen um die Risiken, die durch den unkontrollierten Einsatz des Wirkstoffs Phosphatidylcholin durch ungeschulte Ärzte oder Patienten entstehen.

 

Ab sofort gibt es mit dem NETZWERK-Lipolyse einen kompetenten Ansprechpartner für Mediziner und Patienten. Weltweit haben sich bereits mehr als 440 Ärzte aus 32 Ländern angeschlossen und behandeln ihre Patienten dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechend. Dazu hat das Netzwerk mit Sitz in Münster (Westfalen) international gültige Therapiestandards eingeführt. Die Ausbildung und Zertifizierung von Ärzten sowie die wissenschaftliche Untersuchung des Verfahrens sind weitere Ziele.

 

Der Wirkstoff Phosphatidylcholin wird bereits seit über 30 Jahren in mehreren Medikamenten, u.a. zur Behandlung von Fettembolien eingesetzt. Für die subkutane Injektion zur Auflösung von Fettdepots im Gesicht und am Körper ist der Wirkstoff dagegen derzeit noch nicht zugelassen. Ähnlich wie beim Einsatz von Botox gegen Falten handelt es sich bei der praktizierten Anwendung um einen so genannten Off-Label-Use, der besondere Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Arzt und Patienten erfordert.

 

Das NETZWERK-Lipolyse reagiert darauf mit intensiver Forschungsarbeit und umfassender Aufklärung der Patienten. Eine ausführliche Patienteninformation ist unter www.netzwerk-lipolyse.de erhältlich. Interessierte Mediziner können sich dort über die Mitgliedschaft im Netzwerk informieren. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu mehr Sicherheit ist der jährliche Lipolyse-Report. Darin wird die weltweite Behandlung von Patienten dokumentiert mit dem Ziel, die Effektivität der Anwendungen, die Patientenzufriedenheit sowie mögliche Nebenwirkungen auszuwerten und die Sicherheit der Patienten abzusichern.

 

Hinweis an die Medien:

Weitere Informationen zur Injektions-Lipolyse gibt es unter der Fax-Hotline 02865-20451-9. Hier können auch Interviewtermine mit den Verantwortlichen des NETZWERK-Lipolyse abgesprochen werden.

30/09 2005

Wellvital

Text: Sylvia Unterdorfer

Aus dem Journal "Wellcome" 09/2005

 

Streit um Fettwegspritze

 

Es klingt total verheißungsvoll:

Fett weg nur mit einem Nadelpieks. Ganz einfach, ohne entbehrungsreicher Diät, anstrengendem Sport oder operativer Fettabsaugung. Ein heiß ersehnter Traum vieler Menschen scheint wahr geworden sein: Die Fett-Weg-Spritze löst lästige Fettpolster auf.

 

Altes Medikament neu eingesetzt

Das für die Schönheit neu entdeckte Wundermittel heißt Lipostabil und enthält einen natürlichen Wirkstoff aus Sojabohnen, ein Enzym, das seit 30 Jahren zur Auflösung von Fett in den Blutgefäßen zugelassen ist, also Fettembolien vorbeugen soll.

 

Vor zehn Jahren hatte die brasilianische Hautärztin Patricia Rittes die Idee, damit Tränensäcke zu behandeln. Sie spritzte das Enzym zum ersten Mal unter die Haut, um kleine Fettansammlungen am Unterlied zu entfernen, und leitete damit einen wahren Boom ein. Heute erfreut sich die Fett-Weg-Spritze nicht nur in Brasilien, sondern weltweit großer Beliebtheit.

 

Umstritten

Die Spritze, die Fettpölsterchen einfach auflösen soll, sorgt allerdings seit ihrer Einführung für heiße Diskussionen. Immer mehr Hautärzte und Schönheits-Experten feiern sie als sanfte Alternative zur Fettabsaugung und präsentieren zufriedene Patienten, die deutlich an Umfang verloren haben. Dagegen stehen Fachärzte und plastische Chirurgen, die warnen, dass die chemische Auflösung des Fetts zu unkontrollierten Narbenbildung, Nekrosen und hässlichen Verhärtungen und Dellen unter der Haut führen kann.

 

Studie im Wiener AKH

An der Universitätsfrauenklinik in Wien behandelte der Gynäkologe Univ. Prof. Dr. Johannes Huber gemeinsam mit der Anthropologin Univ. Prof. Silvia Kirchgast fünfzig Frauen und überprüfte den Erfolg der Therapie mit einer Densiometrie-Messung, die die Verteilung von Muskel und Fettgewebe bestimmt. Es zeigte sich: Bei siebzig Prozent der Frauen reduzierte sich der lokale Fettanteil um einen Prozentpunkt. Bei einem Drittel der Versuchspersonen konnte jedoch keine Verringerung des Fettgewebes festgestellt werden. Prof. Huber erklärt dies mit den männlichen Hormonen, die für den Fettabbau wichtig sind.

 

Anwendung an 86 Patienten

Auch der Wiener Arzt DDr. Karl-Georg Heinrich stellte fest, dass seine Versuchspersonen individuell sehr unterschiedlich auf die Behandlung ansprechen. Der auf Fettabsaugung spezialisierte praktische Arzt dokumentierte die Therapie von 86 Patienten, auch hauptsächlich Frauen, die jeweils im Abstand von 14 bis 30 Tagen mit ein bis drei Injektions-Serien behandelt wurden. Die Fettpolster wurden vor und nach der Behandlung fotografiert und der Körperumfang gemessen. Der Umfang der Fettpolster reduzierte sich im Durchschnitt um rund zweieinhalb Zentimeter.

 

Keine schweren Nebenwirkungen

Bei beiden Testserien traten keine schweren Nebenwirkungen auf, es bildeten sich auch keine Verhärtungen oder Dellen. Allerdings klagten alle Studienteilnehmer nach der Spritzenbehandlung über vorübergehende Entzündungsreaktionen mit Rötungen, Brennen, Jucken und zum Teil auch Schmerzen, die nach zwei bis drei Tagen wieder verschwanden.

 

Test fürs Fernsehen

Wie die Fett-Weg-Spritze tatsächlich wirkt und wie der Abtransport des Fettes funktioniert, ist noch unbekannt. Die Theorie ist, dass sie das Fett auflöst und über das Lymphsystem abbaut. Aber was tatsächlich mit dem Fettgewebe passiert kann niemand so richtig sagen.

Für die ORF-Fernsehsendung „Modern Times Gesundheit“ nahm die Hautärztin Sanja Schuller-Petrovic - sie macht seit mehr als zwanzig Jahren Fettabsaugungen - die Wirkung der Fett-Weg-Spritze erstmals genauer unter die Lupe.

Die freiwilligen Versuchspersonen litten unter Lipomem. Das sind gutartige Fetttumoren unter der Haut, die zwar harmlos sind, aber bis zu kindskopfgroß anwachsen können und manchmal auch schmerzhaft auf Nerven drücken. Bevor die Hautärztin diese Fettgeschwülste entfernte, spritzte sie mehrmals die fettauflösende Substanz in die Lipome und kontrollierte mit Ultraschall, was die Injektionen an der Struktur des Gewebes verändert. Dann wurden die Fetttumoren abgesaugt und ein kleiner Teil für die Untersuchung im Labor chirurgisch entfernt.

 

Fazit

Die Fett-Weg-Spritze ist für kosmetische Anwendungen nicht zugelassen, sondern nur zur Reinigung von Blutgefäßen. Auch die Firma distanziert sich von den Injektionen unter die Haut. Ärzte können allerdings die Fett-Weg-Spritze auf eigens Risiko anwenden, genau wie Botox, das auch zur faltenbehandlung nicht zugelassen ist. Kritiker bemängeln, dass wder Wirkung noch Unschädlichkeit wissenschaftlich untersucht sind. Befürworter halten dagegen, dass auch die Risiken ebenso wenig wissenschaftlich überprüft sind und nach zehn Jahren Anwendung für die Schönhiet bisher keine schweren Nebenwirkungen gemeldet wurden. Hautärztin Sanja Schuller-Petrovic ist gerade dabei, für eine wissenschaftliche Studie an Versuchsratten die Wirkung der Fett-Weg-Spritze auf das Fettgewebe zu testen. Der praktisch Arzt Karl-Georg Heinrich betont, dass die Injektionsbehandlung nur für kleinere Fettpolster geeignet ist, in der Hand eines geschulten Arztes gehört und kein Ersatz für eine Fettabsaugung mit Mikrokanülen ist.

 

29/08 2004

Rheinische Post Online, 29.08.2004

Zwischen Segen und Gefahr - Fett wegspritzen

veröffentlicht: 26.08.04 - 15:33, akt.: 29.08.04 - 15:37 ,

Autor: Jennifer Töpperwein

 

Düsseldorf (rpo). Die so genannte Fett-Weg-Spritze ist seit ihrer Einführung heiß diskutiert. Viele Patienten hoffen auf eine schlanke Figur ohne Diät oder aufwändige Operation. Gegner weisen hingegen darauf hin, dass die Verwendung des offiziell "Lipostabil" heißenden Präparates nicht für den Bereich der ästhetischen Chirurgie gedacht ist. Eine neue Studie aus Österreich entfacht die Diskussion erneut, denn: Sie hat die Spritze erfolgreich getestet.

 

An der Unifrauenklinik in Wien testeten Professor Johannes Huber und Professor Silvia Kirchengast die Wirkung von Lipostabil als Fett-Weg-Spritze. Nachdem sie 50 Frauen jeweils dreimal im Abstand von zwei Wochen behandelt hatten, kamen sie zu dem Ergebnis, dass mehr als 70 Prozent der Frauen ihren Fettanteil um einen Prozentpunkt senken konnten. Bei einem Teil sank er sogar um mehr als acht Prozent. Bei insgesamt einem Drittel konnte jedoch keine Verringerung des Fettgewebes festgestellt werden. Dafür macht Huber die Hormone verantwortlich.

 

Dirk Brandl, Sprecher des Netzwerk Lipolyse, ist jedoch nicht von der Untersuchung überzeugt. "Ich sehe seine Studie kritisch, da die Therapie weiterentwickelt wurde und er noch das alte Verfahren angewendet hat." Grundsätzlich begrüßt Brandl aber, dass sich überhaupt jemand mit dem Thema wissenschaftlich auseinandersetzt. Wenigstens würde sie zeigen, dass Nebenwirkungen gering sind.

 

Detlef Witzel von der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen (VDPC) hält von der Studie nichts: "Wenn sie anerkannt wäre, würde sie viel bekannter sein." Für Gerson Brunke aus der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung von Cassella-Med, der Hersteller-Firma von Lipostabil, ist die österreichische Untersuchung ebenfalls nicht ausreichend. "Es wäre aber schön, wenn es eine Studie gebe, die diesen Bereich absichern würde", erklärt er.

 

Damit spielt Brunke auf das Hauptproblem der Fett-Weg-Spritze an. Denn momentan ist sie noch nicht für die plastische Chirurgie freigegeben. "Deswegen raten wir von der Verwendung des Produktes in dem Bereich ab, solange es dafür vom Gesetzgeber nicht genehmigt ist." Ärzte könnten die Fett-Weg-Spritze zwar auf eigenes Risiko anwenden, Cassella-Med trage dafür aber keine Verantwortung mehr, weil für diesen Zweck Lipostabil nicht vertrieben werde.

 

Blutgefäße reinigen

Ursprünglich diente Lipostabil mit seinem Inhaltsstoff Phosphatidylcholin dazu, Blutgefäße, die wie bei erhöhtem Cholesterinspiegel durch Fettpartikel verstopft sind, zu "reinigen". Das durch das Präparat verflüssigte Fett wird über die Blutbahn abtransportiert. Für diese Behandlung ist das Medikament seit 30 Jahren zugelassen. 1995 entdeckte es die brasilianische Ärztin Patrizia Rittes erst für die Schönheitsoperationen.

 

Brunke macht auf eine weitere Schwierigkeit aufmerksam: "Keiner weiß genau, wie der Abtransport des Fettes funktioniert und ob dadurch Organe belastet werden. Dirk Brandl hingegen hält Risiken bei der Fett-Ausscheidung für ausgeschlossen. Auch wenn sich die Nebenwirkungen in Grenzen halten, sind "ausreichende Aufklärung der Patienten und gute Ausbildung der Ärzte sehr wichtig", betont er und verweist auf die jahrelange Erfahrung, die das Netzwerk sammeln konnte.

 

Witzel empfindet dies aber als Hauptproblem. "Die so genannte Fett-Weg-Spritze wirkt zwar, aber unkontrolliert", unterstreicht er. Sie sei nur lokal an einer kleinen Stelle aktiv. Inwieweit die Fettzelle wirklich zerstört und endgültig verschwinden würde, darüber gebe es noch keine wissenschaftlichen Studien. Bis die Wirkung des "Wundermittels" also endgültig geklärt ist, muss sich der Abnehmwillige noch mit dem beschwerlichen Weg einer "normalen" Diät begnügen.

28/04 2004

Deutsche Ärzte Zeitung

24.08.2004

Fett-weg mit einem Pieks - eine Spritze sorgt für Diskussion

Spritze verringerte in Studie Fettanteil des Gewebes

 

NEU-ISENBURG (sko). Heiße Diskussion zu spritzigem Thema - bei der vor allem bei den Publikumsmedien beliebten Fett-weg-Spritze, die Fettpölsterchen einfach auflösen soll, scheiden sich die Geister. Die Spritzen-Befürworter können jetzt punkten: Eine Studie liefert erstmals wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit der Spritze.

 

Noch etwas zurückhaltend bezeichnet Professor Johannes Huber von der Unifrauenklinik in Wien die Fett-weg-Spritze jetzt als "würdig, in weiteren Studien untersucht zu werden". Er hatte zusammen mit Professor Silvia Kirchengast, Anthropologin an der Uni Wien, 60 Frauen dreimal jeweils im Abstand von zwei Wochen mit der Fett-weg-Spritze behandelt. Als Lipostabil® ist das Präparat mit Phosphatidylcholin für die intravenöse Therapie bei Fettembolien zugelassen.

 

Huber spritze den Frauen bei jeder Sitzung 10 ml Phosphatidylcholin unter die Haut von Bauch und Hüfte und bestimmte vor und nach dieser Behandlung mit einer DXA-(Dual-X-Ray-Absorptiometry)-Messung den Fettanteil. Ergebnis: "In den unterspritzten Arealen sank der Körperfettanteil zum Teil um über acht Prozent", so Huber zur "Ärzte Zeitung".

 

Bei 72 Prozent der Frauen reduzierte sich der lokale Fettanteil um ein Prozentpunkt, "was wir als Erfolg der Therapie beurteilten", sagt Kirchengast. Für diesen Erfolg mußten manche Frauen jedoch kurzzeitig Rötungen, blaue Flecken und Druckschmerz erdulden.

 

Jetzt ist der Studieneifer der Forscher erweckt, und sie planen schon eine neue Studie, "bei der wir Auswirkungen der Spritze auf Fettstoffwechsel und Hormonstatus prüfen wollen." Denn Huber vermutet, daß die Hormonsituation eines Menschen von Bedeutung ist, ob die Spritze wirkt oder nicht.

 

HINTERGRUND

Der Streit um die Fett-weg-Spritze:

Viel Gezeter, noch wenige Fakten und fragwürdige Selbstversuche

Von Swanett Koops

Um es gleich vorweg zu nehmen: Zugelassen ist die Fett-weg-Spritze zur Auflösung störender Fettdepots im Gesicht oder an Bauch und Beinen nicht. Doch das scheint die Anwender nicht zu stören, Off-lable-use ist ja nun nichts Neues - wird doch mit dieser Spritze ein heißersehnter und (bisher) unerfüllter Menschheitstraum war: Statt sich mit Diäten und Sport zu quälen, werden das Fett einfach weggespritzt. Möglich soll dies mit Lipostabil® sein, das aus der Sojabohne gewonnenes Phosphatidylcholin enthält und zur i.v.-Therapie bei Fettembolien zugelassen ist.

 

Doch das Präparat kann mehr, dachte sich 1995 die brasilianische Ärztin Dr. Patricia Rittes: Der intravenöse Fettlöser könnte doch auch unter der Haut wirken, nämlich dort, wo Fett viel häufiger stört als in Arterie oder Vene.

 

Das NETZWERK-Lipolyse will das Thema wissenschaftlich angehen

Inzwischen erfreut sich die Fett-weg-Spritze nicht nur in Brasilien, sondern weltweit großer Beliebtheit. In Europa schart besonders der österreichische Medizinalrat Dr. Franz Hasengschwandtner, Arzt für Allgemeinmedizin, Kneipparzt und diplomierter Ernährungsmediziner, lauter aktiv fettlösende Kollegen um sich, die sich im NETZWERK-Lipolyse (www.netzwerk-lipolyse.de) zusammengeschlossen haben.

 

Das Netzwerk will nach eigenen Angaben die Injektionslipolyse wissenschaftlich nüchtern angehen. Dort hat Hasengschwandtner auch den Lipolyse-Report 03 veröffentlicht, in dem er die Behandlung von 187 Patienten dokumentiert hat. Sein Urteil: "Bestätigen kann ich auf alle Fälle die Wirksamkeit der Methode."

 

Doch genau das ist einer der Haupt-Kritikpunkte: Weder Wirksamkeit noch Verträglichkeit der Fett-weg-Spritze sind wissenschaftlich ausreichend belegt. "So lange keine standardisierten Studien mit Monitoring gelaufen sind, kann man die Therapie nach heutigem Standard nicht verantworten", so Dr. Gerhard Sattler, Chefarzt der Rosenparkklinik in Darmstadt. "Es ist vollkommen unklar, was nach der Injektion unter der Haut passiert!", kritisiert auch Privatdozent Dr. Klaus Exner, Präsident der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen (VDPC) und Chefarzt der Plastischen Chirurgie am Markus-Krankenhaus in Frankfurt am Main.

 

Zwar würde bei der Anwendung - eine Spritze koste etwa 300 Euro - tatsächlich etwas Fettgewebe verschwinden, und die Haut werde fester. Aber zunächst müßten Tierstudien her, um die Unschädlichkeit der Spritze zu belegen. Zudem zweifelt der plastische Chirurg an der nötigen Effektivität: "Am Bauch und am Oberschenkel ist das doch sowieso Käse, da geht doch kaum etwas weg."

 

Da lassen die Ergebnisse einer Studie von Professor Johannes Huber von der Unifrauenklinik Wien und Professor Sylvia Kirchengast, Anthropologin an der Uni Wien, jedoch anderes vermuten: In der nach Hubers Angaben ersten Studie, bei der die Wirkung der Spritze wissenschaftlich - nämlich die Abnahme des Körperfetts mit der DXA-(Dual-X-Ray-Absorptiometry)-Messung - geprüft wurde, konnte bei über 70 Prozent der behandelten 60 Frauen eine Reduktion des Körperfettanteils in der behandelten Region von einem oder mehr Prozentpunkten gemessen werden. Bei manchen sank der Fettanteil um über acht Prozent. Und auch Sattler, der schon einzelne kleinere Behandlungen vorgenommen hat - "sonst könnte ich mich ja gar nicht äußern" - kann positive Ergebnisse verbuchen.

 

Doch wer schön sein will, mußte auch in der Wiener Studie etwas leiden. Nach Angaben von Kirchengast gab es Hautrötungen, blaue Flecke und einen leichten Druckschmerz. Die Symptome klangen aber bei fast allen Frauen nach zwei Tagen wieder ab. Ganz so glimpflich scheint es jedoch nicht immer abzulaufen, was natürlich auch durch eine unsachgemäße Anwendung bedingt sein kann.

 

So sagt Sattler, es gebe Berichte von Hautnekrosen, wenn das Mittel zu dicht unter die Haut gespritzt wird. Und die Ärztin Dr. Mitra Hegge mußte nach einem Selbstversuch ihre Praxis für eine Woche schließen, da sie nach der Injektion in ihre Tränensäcke - mit dieser Indikation hat Rittes ihre ersten Spritzversuche gemacht - durch geschwollene Unterlider stark entstellt war (Der Deutsche Dermatologe 4, 2004, 278).

Kritik an der Spritze kommt vor allem von plastischen Chirurgen

 

In so empfindlichen Regionen wie dem Gesicht würde er das Präparat auch nicht anwenden, meint Huber zu diesem unerfreulichen Resultat. Er vermutet, daß die harsche Kritik, die vor allem von den plastischen Chirurgen erschallt, von der Angst vor schwindender Liposuktionskundschaft herrührt.

 

Streit hin oder her - die Fett-weg-Spritze scheint zu boomen. Zum einen bekennt sich schon einige Kollegen auch in Deutschland zur Fett-weg-Spritze: Allein die Ärzteliste des Netzwerk-Lipolyse enthält schon über 50 Namen. Doch auch vor den heimischen Badezimmerspiegeln wird das Phosphatidylcholin ohne Mitwirken von Ärzten und scheinbar völlig sorglos ins Fett gejagt. Zitat aus einem Internetforum: "Hallo Mädels, wer möchte günstig ein Päckchen Lipostabil® 5x5 ml, inclusive Spritzen und Kanülen erwerben? Habe im Kaufrausch zu viel gekauft und jetzt ein Päckchen übrig. Bitte melden! Mein Selbstversuch ist gut gelungen und das Ergebnis o.k.. Liebe Grüße, Gerhild." Und eine andere Interessentin möchte wissen: "Wieviel spritzt man sich je Anwendung und Körperstellen? Nur damit ich weiß, wieviel zu bestellen ist."

 

Pharmafirma distanziert sich von kosmetischer Anwendung

Wie es mit der Fett-weg-Spritze weiter geht, bleibt spannend. Das zuständige Pharma-Unternehmen Casella-med distanziert sich nach Angaben von Mitarbeiter Dr. Christian Nauert jedenfalls von der Anwendung auf dem kosmetischen Gebiet: In der Produktinformation wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Phosphatidylcholin nicht subkutan angewendet werden darf. Doch Sattler sieht bei aller Kritik ein Happy-End für die Fett-weg-Spritze: "Lipostabil® wird ganz groß werden. Das wird eine Nummer werden wie das Botox®."

 

FAZIT

Seit eine brasilianische Ärztin 1995 erstmals das zur Auflösung von Fett-embolien zugelassene Phosphatidylcholin zur Beseitigung von Tränensäcken benutzt hat, ist eine heftige Diskussion um die Fett-weg-Spritze entbrannt. Kritiker bemängeln, daß weder Wirkung noch Verträglichkeit nachgewiesen sind, Befürworter sehen in der Spritze eine wirkungsvolle und kostengünstige Option zur Beseitigung störender Fettpölsterchen. Die Anwender - meist Frauen - besorgen sich das Mittel auch über das Internet und injizieren es sich selbst.

 

KOMMENTAR

Fett-weg-Streit hinkt der Realität hinterher

Von Swanett Koops

 

Die Realität hat die Diskussion überholt: Während Ärzte und Wissenschaftler sich über Sinn oder Unsinn der Fett-weg-Spritze streiten, besorgen sich Frauen das frei verkäufliche Lipostabil® im Internet und spritzen sich die Substanz in Eigenregie unter die Haut.

 

Völlig sorglos oder verzweifelt nur das eine Ziel vor Augen: So einfach wie noch nie zur Traumfigur. Dabei braucht es nicht viel Phantasie, um sich Folgen wie Infektionen und Nekrosen, die der Fettlöser beim unsachgemäßen Gebrauch im Fettgewebe anrichten kann, auszumalen.

 

Der Boom der Fett-weg-Spritze ist nicht mehr aufzuhalten. Deshalb sollten die Kollegen statt zu streiten gemeinsam dafür sorgen, daß das Thema Fett-weg-Spritze wissenschaftlich angegangen wird. Einen ersten Schritt in diese Richtung haben nun Ärzte der Wiener Uniklinik mit ihrer Studie geleistet.

 

Entweder bewährt sich die Therapie in Zukunft in weiteren Studien und etabliert sich soweit, daß sie nicht mehr im heimischen Badezimmer, sondern in Arztpraxen von darin ausgebildeten Ärzten angewendet wird. Oder aber eine mangelhafte Wirkung, schlechte Verträglichkeit und gefährliche Nebenwirkungen müssen so publik gemacht werden, daß den Anwendern von ganz allein die Lust auf die Fett-weg-Spritze vergeht.

Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC)

„Fettwegspritze" in Deutschland erstmals vor Gericht Landgericht bestätigt:

Methode und Nebenwirkungen wissenschaftlich nicht geklärt Plastische Chirurgen

dürfen Patienten warnen

 

Vor dem Landgericht Verden / Aller stand diese Woche das vermeintliche Wunder deutscher Schönheitschirurgie, die so genannte Fettwegspritze vor Gericht. Ein Hausarzt hatte zwei renommierten deutschen Verbänden der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie, der VDPC und der DGÄPC, eine Unterlassungserklärung geschickt. Beide Verbände hatten hiergegen Widerspruch eingelegt. Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie ihre Patienten in Pressemitteilungen, Newslettern und speziellen Ratgebern seit Mitte letzten Jahres vor der sorglosen Anwendung und den unerforschten Folgen der Fettwegspritze gewarnt haben.

 

Bei diesem Verfahren, der so genannten Injektions-Lipolyse, wird Phosphatidycholine unter die Haut gespritzt, um Fettpolster aufzulösen. Eine Methode - so der klagende Hausarzt - die absolut ungefährlich sei und keinesfalls zu Nebenfolgen wie schweren Dellen und Zysten oder gar genetischen Schäden führe. Davor haben in den letzten Monaten - so die deutsche Medical Tribune vom 19-3-2004 - alle deutschen Fachverbände der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie in seltener Einmütigkeit gewarnt.

 

Obwohl diese Substanz in Deutschland nicht als Spritze für den Fettabbau zugelassen ist, darf sie von je?dem Arzt am Menschen eingesetzt werden. Voraussetzungen: Er klärt den Patienten über mögliche Fol?gen auf und der Patient stimmt dieser Körperverletzung zu.

 

Zur Sprache kam vor Gericht auch, dass Hausärzte wie der Kläger immer wieder versuchen, über solche Therapiemethoden kosmetische Operationen auszuüben. Die Eingriffe gehören aber nach Ansicht des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie, Prof. Albert K. Hofmann nur „in die Hände der nach der Weiterbildungsordnung ausgebildeten Fachärzte." Der gegen die DGÄPC klagende Hausarzt musste vor Gericht einräumen, dass er im Interesse einer Pharmafirma tätig ist.

 

Das Gericht vertrat die Meinung, dass die Berichterstattung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) im Interesse der Patienten generell nicht zu beanstanden sei. Allerdings muss die DGÄPC ab Ende des Monats in ihren Ratgebern jetzt noch intensiver darauf hinweisen, „dass die Beurteilung der Methode der so genannten Fettwegspritze und ihrer möglichen Folgen wie z.B. die angesprochene Zysten- und Dellenbildung sowie die Entstehung von Entzündungen wissenschaftlich nicht abschließend geklärt ist."

 

In einer ersten Stellungnahme sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie, Prof. Albert K. Hofmann: „Wir begrüßen es sehr, dass die umfangreiche Informationsarbeit der DGÄPC und anderer renommierter Fachverbände für den aufgeklärten Patienten nicht von einzelnen Hausärzten diskreditiert werden kann, die zugegebenermaßen von Pharmafirmen unterstützt werden."

 

Kommentar:

Die GÄCD hat nur einen Teilerfolg errungen. Denn genauso wie sie mit ihrem Hauptargument, die Fettweg-Spritze sei nicht wissenschaftlich untersucht und es käme zu Zysten- und Dellenbildung, muß sie jetzt in jeder Warnung, die sie mit diesen Argumenten ausspricht auch darauf hinweisen, das diese Risiken ebensowenig wissenschaftlich untersucht sind. Bei den über 160 NETZWERK-Ärzten weltweit, die die Injektions-Lipolyse nach Dr. Hasengschwandtner mit über 3.000 Behandlungen durchgeführt haben, ist bis heute keine Zysten- oder Dellenbildung beobachtet worden.

 

Der Hautarzt (Dr. Steitz), der die einstweilige Verfügung erwirkt hatte, die in diesem Verfahren verhandelt wurde, mußte einräumen, dass er im Interesse einer Pharmafirma tätig ist. Auch dies halten wir im NETZWERK für unseriös und nicht im Interesse der Patienten. Das Prof. Albert K. Hofmann in seiner ersten Stellungnahme nach dem Urteil von 'Hausärzten' 'die von Pharmafirmen unterstützt werden' spricht, halten wir für eine kollegiale Unverschämtheit.

 



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